Kategorie-Archiv: Natürlich Kochen

Das Kochen ist eine der ältesten Kulturtechniken des Menschen zur Zubereitung von Speisen. Die Produkte der weltweiten Lebensmittelindustrie sind heute meist mit Geschmacksverstärkern und zahlreichen Zusätzen verarbeitet. Jedoch kann man selbst auch ohne diese Zutaten und natürlich Kochen. In der Kategorie finden Sie eine Vielzahl von einfachen und überlieferten Rezepten.

Hähnchen auf russische Art – einfache Rezepte

Hähnchen auf russische Art

Hähnchen, Schwein, Rind, Fisch oder vegetarisch? Was essen wir heute? Diese Frage werden sich viele Menschen jeden Tag immer wieder neu stellen. Der Kühlschrank oder Tiefkühlschrank ist gut gefüllt, jedoch was macht man aus dem, was sich darin befindet?

Natürlich gibt es der Tipps viele, was man machen könnte. Einige davon, die in der russischen Küche für die Zubereitung von Hähnchenschenkel oder Hähnchenfilet verwendet werden, möchte ich Ihnen nicht verschweigen:

Rezepte

Hähnchenschenkel in Weißwein

1 kg Hähnchenschenkel, 2 Knoblauchzehen, 3 Zwiebeln, 1 Paprikafrucht, 300 ml trockner Weißwein, 200 ml Tomatenpüree, 50 ml Olivenöl, 1 TL scharfer Paprika, Salz und Pfeffer nach dem Geschmack

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Rohkostsalat – einfache Rezepte für verschiedene Salate

Rohkostsalat

Rohkostsalat ist eine Speise die ursprünglich und vorwiegend aus rohem Salatgemüse hergestellt wurde. Der Rohkostsalat gehört zur kalten Küche und wird entweder als Vor-, Hauptspeise oder als Beilage gereicht. Heute werden die verschiedensten Obst- und Gemüsesorten als Rohkostsalat verarbeitet. Diese Salatgerichte können pikant oder fruchtig sein und werden fast immer kalt serviert. Die Variationen der Zubereitung für einen Rohkostsalat sind praktisch unendlich.
Obst und Gemüse sind ein wichtiger Bestandteil unserer heutigen zeitgemäßen Ernährung. Sie liefern uns vor allem Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Beim Garen von Obst und Gemüse werden teilweise wertvolle Inhaltsstoffe ausgelaugt oder zerstört. Dagegen bleiben diese wertvollen Inhaltsstoffe im rohen Zustand weitgehend erhalten. Rohkost – richtig zubereitet – kann also unseren Bedarf an diesen lebensnotwendigen Stoffen besser decken und sie schmeckt auch gut. Zu einem Rohkostsalat können fast alle Obst- und Gemüsesorten verarbeitet werden, lediglich grüne Bohnen und Kartoffeln bilden eine Ausnahme.
Das Angebot an frischem Obst und Gemüse ist das ganze Jahr über sehr abwechslungsreich. Grundsätzlich sollte daher Obst und Gemüse für einen Rohkostsalat möglichst frisch eingekauft werden, denn es kann während der Lagerung zu Qualitätsminderungen kommen. Durch die richtige Lagerung von Obst und Gemüse, können diese Qualitätsverluste aber auch teilweise minimiert werden, denn Obst und Gemüse bleiben bei richtiger Lagerung einige Tage frisch. Kälteempfindliches Obst und Gemüse – wie Tomaten, Gurken, Zucchini, Bananen oder Kartoffeln – sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Der besondere Ernährungswert vom Rohkostsalat besteht darin, dass er dem Körper vor allem Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Provitamin A sowie ein breites Spektrum von Mineralstoffen und Spurenelementen – wie Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink oder Fluorid – praktisch verlustlos zuführt.
Außerdem sind im Rohkostsalat reichlich Ballaststoffe enthalten, die für eine regelmäßige und gesunde Verdauung notwendig sind.

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Das Gulasch – der Dauerbrenner aus Ungarn

Gulasch

Das Gulasch ist eigentlich ein Ragout, dessen Ursprung in Ungarn beheimatet ist. Zur Herstellung von Gulasch werden Rind- oder Kalb-, Pferde-, Schweine-, Lamm- oder Hammelfleisch verwendet. Das Fleisch kann auch kombiniert werden. In der ungarischen Sprache wird das Gulasch als Pörkelt bezeichnet, der Ungar ißt daher Pörkelt.

Bei allen Rezepten spielen Paprika und Zwiebeln, meistens auch Kümmel und Knoblauch, eine wesentliche Rolle. Gemeinsam ist den unterschiedlichsten Gulaschrezepten auch, dass die Sauce durch längeres Schmoren sämig wird. Am besten wird das Gulasch in größeren Mengen langsam gegart. Das Fleisch junger Tiere sollte für ein Gulasch nicht verwendet werden.

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Eier sind ein hochwertiges Nahrungsmittel

Eier – ein hochwertiges Nahrungsmittel

Eier sind ein hochwertiges Nahrungsmittel. Neben biologisch wertvollem Eiweiß, enthalten sie die Mineralstoffe Kalium, Natrium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor. Sie besitzen die höchste biologische Wertigkeit aller Lebensmittel. Der menschliche Körper kann aus 100 Gramm Hühnereiprotein 94 Gramm eigenes Eiweiß aufbauen. Demgegenüber, von 100 Gramm Einweiß aus Weizen kann der Mensch nur 65 Gramm verwerten. Ein Ei deckt den täglichen Eiweißbedarf eines Erwachsenen zu etwa 16 Prozent. Eier liefern auch Fett. Das meiste davon befindet sich im Eidotter, darunter 65 Prozent ungesättigte Fettsäuren, die positiv auf die Blutfettwerte wirken können.
Ihr Vitamingehalt ist dann besonders hoch, wenn die Hühner frisches Grünfutter bekommen haben. Neben Fett und Eiweiß enthalten Eier Vitamin A – es spielt eine wichtige eine Rolle beim Wachstum, im Immunsystem und bei der Entwicklung von Körperzellen. Außerdem braucht der Mensch Vitamin A zum Sehen. Vitamin K beeinflusst die Blutgerinnung, Vitamin B2 den Stoffwechsel. Der Körper braucht es auch beim Aufbau von roten Blutkörperchen. Darüber hinaus liefern Eier Folsäure.
Das Eigelb enthält außerdem wertvolle Fette und fettähnliche Stoffe.
Jedoch ist auch das Cholesterin enthalten, das die Blutfette ungünstig beeinflusst, Arterien verkalken lässt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Leiden oder Schlaganfall erhöht. Aber nicht nur Eier enthalten das Cholesterin, auch in anderen Lebensmitteln – wie Butter oder Fleisch – ist es zu finden.
Ernährungswissenschaftler geben unterschiedliche Empfehlungen für den Verzehr von Eiern. So schwanken die Empfehlungen von täglich höchstens 300 Milligramm Cholesterin – so viel, wie in einem einzigen Ei enthalten ist – zu essen bis zu nicht mehr als drei Eier pro Woche zu essen – inklusive „versteckter“ Eier in Nudeln, Kuchen und Desserts.
Die Ernährungswissenschaft ist sich allerdings international nicht einig hinsichtlich der Verzehrempfehlungen. Der Mensch benötigt auch das Cholesterin, damit wichtige Funktionen seines Körpers normal funktionieren. Trotzdem sollte man als erwachsener Mensch nicht zu viel von diesem hochwertigen Nahrungsmittel essen.

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Tomaten und Paprika – einfache Rezepte für die Küche

Tomaten und Paprika

Tomate

Die Tomate (Solanum lycopersicum) gehört zu den weitbekanntesten Küchenpflanzen. Sie hat eine große Bedeutung als Gewürz und einen hohen Nährwert. Sie hat einen hohen Vitamingehalt A, B, C und enthält lebenswichtige Nährstoffe wie Karotin. Auch ist sie reich an Mineralstoffen, Spurenelementen und Fruchtsäuren.
Roh wie Obst gegessen ist ihr Nährwert am größten. Doch auch als Suppe, Soße, Salat zubereitet, durchpassiert als Getränk gereicht, wird sie gern gegessen. In der Küche wird die Tomate sehr vielfältig verarbeitet und sie gehört zu den am meisten verwendeten Gewürzen. Auch als Tomatenmark sollte sie in der Küche nicht fehlen.

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Schnitzel und Koteletts – einfach zubereitet

Schnitzel und Koteletts

Schnitzel sind rohe Fleischscheiben und auch die Speisen daraus. Sie werden vor allem aus der Keule von Schwein und Kalb gewonnen, teilweise aber auch aus dem Rücken.

Koteletts sind Scheiben aus dem Rippenstück mit Knochen und werden im Handel gewöhnlich von Schwein, Kalb oder Lamm angeboten, seltener vom Rind. Das ausgebeinte Kotelett vom Rind kennen wir als „Steak“.

Schnitzel und Koteletts werden mit den verschiedensten Beilagen serviert. Es eignen sich unter anderem Bratkartoffeln, Salzkartoffeln, Pommes Frites. Als Gemüsebeilage werden oft in Butter geschwenkte Erbsen, Möhren oder Bohnen gereicht. Auch Soßen können dazu gereicht werden, wie eine Pilz- oder Zigeunersoße. Dem eigenen Gestaltungswillen bleibt dabei viel Raum.

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Basilikum – eine Gewürzpflanze in der Küche

Basilikum

Basilikum, auch Basilienkraut genannt, stammt ursprünglich aus Südasien, Afrika und dem Iran. In Europa ist es als Garten-, Topf- und Gewürzpflanze eingebürgert. Das Basilienkraut hat kleine grüne Blätter und weiße Blüten. Es ist ein angenehm herb riechendes Gewürz, das an Gewürznelke erinnert und einen pikanten Geschmack hat. Zu den Inhaltsstoffen zählen ätherisches Öl, Gerbstoff, Saponin und Bitterstoffe. Schon seit Jahrtausenden wird Basilikum als Heilmittel eingesetzt, seine gesundheitsfördernde Wirkung ist heute medizinisch anerkannt. Tee aus Basilikum gilt als magenstärkend, appetitfördernd, windtreibend und hustenlindernd. Ebenfalls soll es bei Mageninfektionen und Nierenentzündungenlindernd wirken. Weiterhin wird ihm eine nervenberuhigende Wirkung nachgesagt. Verwendet wird es auch zum Gurgeln und zu Umschlägen bei Geschwüren. Für potenzsteigernde Effekte gibt es allerdings keinen Beweis. Statt dessen wird es benutzt, um die Produktion von Magensaft und die Verdauung anzuregen. Desweiteren gibt es einen relativ neuen wissenschaftlichen Beweis, dass Basilikum bei Müttern die Milchproduktion steigern kann. Zum Einsatz kommen zur Behandlung von Magen- und Verdauungsproblemen die Blätter der Pflanze. Sie enthalten ätherische Öle, Gerbstoffe und die Vitamin A, C, D und E sowie sämtliche B-Vitamine.

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Hausgemachter Wein und Likör – Rezepte

Hausgemachter Wein und Likör

Hausgemachter Wein und Likör, in früheren Zeiten hatte gewöhnlich fast jeder „sein“ Rezept zur Herstellung von hausgemachtem Wein oder Likör. Je nach dem Anteil verwendeter Gewürzpflanzen oder Beeren entstanden dabei individuelle „Hausmarken“, die auch den Gästen angeboten und über deren Qualität und Geschmack oftmals noch lange gesprochen wurde.
Sehr gern wurden Hagebutten zu Wein verarbeitet. Im Herbst gab es daran keinen Mangel, sie mussten nur gesammelt werden. Aber auch andere Weine oder Liköre wurden im Haus hergestellt und es gibt darüber überlieferte Rezepte.
Die hergestellten Getränke sollte man nie ganz frisch genießen, da sie ihr Bouquet und Aroma erst nach gewisser Zeit entwickeln – sie reifen. Aufbewahren in verschlossenen Flaschen, bei Zimmertemperatur und vor Sonnenlicht geschützt, und immer gut gekühlt servieren.

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Majoran – eines der ältesten Gewürze in der Küche

Majoran

Majoran ist eines der ältesten und beliebtesten Gewürze Mitteleuropas. Wegen des ausgezeichneten Aromas fand er weltweit Verbreitung. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, wird heute aber in vielen Ländern Europas auf Großflächen und in Gärten kultiviert. Die getrockneten zerkleinerten Blätter und Blüten (Majoranae herba) stellen das Gewürz dar. Es hat einen angenehmen Duft und einen etwas kühlenden, bitterlichen Geschmack. Majoran enthält ätherisches Öl, Bitterstoff und Gerbsäure.
Der Gebrauch von Majoran ist sehr zu empfehlen. Er verleiht den Speisen einen besonderen Wohlgeschmack. Verwendet wird er zum Würzen von Suppen – wie aus Kartoffeln und Pilzen, Gemüsen – wie Kartoffeln und Bohnen, Soßen, verschiedenen Fleischgerichten – wie Schmorfleisch, gespicktem Fasan, Rebhuhn und gebeizter Hammelkeule, Leberklößchen, Leberwurst, Pasteten und Hackfleisch. Es ist ein harmonisches Gewürz für die Zubereitung von gegrillten Hähnchen und in Alufolie gebratenem Fleisch. Bei der Zubereitung von Lamm, Schaf und Hammel ist er besonders zu empfehlen, da er den unangenehmen Nebengeschmack dieser Fleischsorten unterdrückt. Vor ihrer Zubereitung sollten man den Talg sorgfältig entfernen, denn seinen Geschmack kann auch Majoran nicht beseitigen.
Majoran kann mit den Blättern des wilden Majoran (Oregano) verwechselt werden. Deshalb sollten man beim Kauf darauf achten.

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Beifuß – bekannt aus Heilkunde und Küche

Beifuß

Beifuß ist eine Pflanze, die so zu sagen überall vorkommt. Sie hat einen bitteren, aber nicht unangenehmen Geschmack. Im Altertum und Mittelalter wurde Beifuß als Arzneipflanze bei Problemen mit der Verdauung eingesetzt und auch bei anderen Erkrankungen. Heute wird Beifuß nur noch in der Phytotherapie eingesetzt. Die Pflanze enthält ätherisches Öl, Bitterstoffe, Harz etc. und ist sehr wirksam zur Neutralisierung und leichteren Verdauung von Fetten. Einige Inhaltsstoffe sind giftig und machen längere Anwendungen oder hohe Gaben bedenklich. Wegen der Giftigkeit seiner ätherischen Öle wird vor der Verwendung des Beifuß in der Aromatherapie gewarnt. Als Kräutertee bereitet, wirkt Beifuß appetitfördernd, krampfstillend, regt die Funktion der Galle an und stärkt die Nerven.
Im Mittelalter galt Beifuß auch als sehr wirksames Mittel gegen und für Hexerei. Er war ein Bestandteil vieler magischer Rezepturen. Angeblich wehrte Beifuß auch Blitze ab und hielt Seuchen fern, wenn er am Dachfirst mit den Spitzen nach unten angeheftet wurde.
Die Blütenrispen des Beifuß werden in der Küche zum Würzen von Braten verwendet. Oft dient er auch als Ersatz für Majoran.
Es ist empfehlenswert, dieses Gewürz bei fettem Geflügel (Ente, Gans) sowie Schweine- und Wildschweinbraten zu probieren, da diese Speisen dadurch bekömmlicher sind. Beifuß ist auch zum Würzen von Kraut- und Pilzgerichten geeignet.
Zusammen mit etwas Pfefferminze gekocht, eignet sich das Kochwasser sehr gut zum Zubereiten von Fleischsalaten.

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Currypulver – die Gewürzmischung selbstgemacht

Currypulver

ist eine sehr alte Gewürzmischung, die in vielen Ländern dieser Erde sehr beliebt ist. Sie kommt ursprünglich aus Indien, wo jeder Haushalt sein eigenes uraltes und traditionelles Originalrezept zur Bereitung des „Curry“ hat, dessen Zusammensetzung gewöhnlich geheim ist. Sein Name stammt von der indischen „Kari“ – Soße, aus welcher die englischen Kolonisten Curry machten und in ganz Europa verbreiteten.
Diese Gewürzmischung kann mild, scharfschmeckend oder süßsäuerlich zubereitet werden. Entsprechend dem gewünschten Geschmack und dem Schärfegrad kann Currypulver 10 bis 30 verschiedene Gewürze enthalten.
Hauptbestandteil ist Kurkuma oder Kurkume (Curcuma longa – auch genannt Gelber Ingwer, Safranwurzel, Gelbwurzel oder Gilbwurzel) mit ihrem eigentümlichen Aroma. Es ist der Wurzelteil einer tropischen Pflanze, die auch eine färbende Wirkung hat.
Weitere Bestandteile des Currypulver sind das Mahlgut von Ingwer, weißem Pfeffer, Piment, Paprika, Gewürznelken, Koriander, Kardamom, Bockshornkleesamen, Muskatnuß, Zimt, Kümmel, Rosmarin, schwarzem Pfeffer und Muskatblüten. Wenn dieser Gewürzmischung noch Cayennepfeffer zugefügt wird, dann wird es ein sehr scharfes und beißendes Gewürz.
Currypulver wird zum Abschmecken fertiger Eier-, Reis-, Tomaten-, Geflügel-, Fisch-, vielerlei Fleischgerichten und zur speziellen Zubereitung von Soßen verwendet. Das Gewürz hat eine die Verdauung fördernde Wirkung.

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Pflanzengewürzmischungen – einfach selbstgemacht

Pflanzengewürzmischungen

Gewürze werden durch den Menschen bereits seit Urzeiten genutzt. Damit verfeinerte bereits der Urmensch geschmacklich seine Speisen. Er entdeckte diese Gewürze wahrscheinlich auf der Suche nach eßbaren Pflanzen. Erste schriftliche Belege für den Gebrauch von Gewürzen finden sich in Papyrusrollen aus Uruk (heute Warka im Irak), die zwischen 3000 und 2700 v. Chr. datieren. Das älteste Dokument ist ein in Keilschrift geschriebenes Textfragment, in dem Sesam, Kardamom, Kümmel, Thymian und Safran genannt werden.
Gewürze zählten in Europa lange Zeit zu den kostbarsten Gütern, die man für den Gebrauch im eigenen Haushalt erwarb. Besonders solche Gewürze, die über den Gewürzhandel nach Europa gelangten, wie Pfeffer, Zimt, Muskat, Gewürznelken und Ingwer. Diese Gewürze waren aufgrund der langen Transportwege sehr teuer und wurden gewöhnlich nur in wohlhabenden Haushalten verwendet. Dagegen waren die heimischen Gewürze, wie die verschiedenen Senfarten, Salbei, Petersilie, Dill, Kümmel, Minze, Fenchel und Anis, erheblich preisgünstiger zu bekommen und wurden deshalb für die Zubereitung von Mahlzeiten schichtübergreifend in allen Bevölkerungsschichten breit verwendet. Erst nachdem langsam die Preise fielen, wurden auch die orientalischen und tropischen Gewürze zu einem alltäglichen Bestandteil unserer Speisen.

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Rinderbraten und Schweinebraten – einfache Rezepte

Rinderbraten und Schweinebraten

gehören zu den typischen Braten unserer Küche. Das jeweilige Grundrezept diese Braten ist relativ einfach, jedoch gibt es viele Varianten an Rezepten. Auch der eigenen Kreativität ist ein breiter Raum gegeben. Sehr beliebt ist die Beigabe von Pilzen. Pilze ergeben einen feinen und aromatischen Geschmack, die diesen Braten eine besondere Note verleihen.
Früher wurden dafür die reichlich selbst im Wald gesammelten Pilze verwendet. Heute haben wir es etwas einfacher, denn wir können die für den Braten geeigneten Pilze gewöhnlich alle im Handel erwerben.

Rezepte

Einige Rezepte für diese Braten möchte ich vorstellen:

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Heidelbeeren – Verwendung in Küche und Heilkunde

Heidelbeeren

(Vaccinium myrtillus), regional auch Blaubeeren genannt, sind eine Art aus der Gattung der Heidelbeeren (Vaccinium) und gehören in die Familie der Heidekrautgewächse. Die Pflanze wächst in den gemäßigten und nordischen Zonen Eurasiens und besiedelt dabei Gebiete von der Ebene bis ins Gebirge. Von April bis Mai blüht die Heidelbeere, die Früchte reifen von Juli bis September.

Heidelbeeren sind eine beliebte Beerensorte und lassen sich sowohl frisch verzehren als auch in der Küche verwerten. Vor dem Verzehr selbstgepflückter, ungewaschener Beeren wird allerdings aufgrund der möglichen Anhaftung von Eiern des Fuchsbandwurms gewarnt. Es ist daher ratsam, die Heidelbeeren zu kochen. Aus den Beeren kann man viele Gerichte herstellen, bekannt sind u.a. Heidelbeerkompott, Heidelbeermarmelade, Heidelbeereis, Heidelbeerkuchen und Hefeklöße mit Heidelbeeren.

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Leber – ein hochwertiges Nahrungsmittel in der Küche

Leber – ein hochwertiges Nahrungsmittel

Die Leber von Tieren ist ein hochwertiges Nahrungsmittel, da sie einen hohen ernährungsphysiologischen Wert hat. Unter anderem enthält sie Eiweiß, viele Vitamine der Gruppe B, die Vitamine A, C, D und E, die Spurenelemente Kalzium, Eisen, Zink, Kalium, Selen und Magnesium.  Allgemein enthält sie vor allem viel Vitamin B, Vitamin A, Eisen, Zink und Selen. Besonders die Schweineleber ist sehr reich an Eisen.  Zudem ist sie kalorienarm und lässt sich leicht und sehr schmackhaft zubereiten.
Es gibt viele Rezepte für die Zubereitung in den Küchen der verschiedensten Kulturen. Übliche Verarbeitungsformen sind dabei das Braten und Schmoren.

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