Kartoffel Osteochondrose

Osteochondrose – Tipps und Empfehlungen zur Ernährung

Cholin

Zu den Vitaminen der Gruppe B gehört auch das Cholin, welches früher als Vitamin B4 bezeichnet wurde. Es aktiviert die Gehirnfunktion und ist einer der wichtigsten Stoffe für die Verarbeitung, die Verflüssigung und den Transport der Fettmoleküle in der Leber und in anderen Teilen des Organismus. Ohne das Cholin kann in der Leber eine gefährliche Ansammlung von Fett entstehen und sich die Fettleber herausbilden, ebenfalls können Nierenversagen und Blutungen auftreten. Seine Abwesenheit in der Nahrung zeigt sich in Vergesslichkeit, Depressionen, Angstzuständen, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen, Ohrensausen und Verstopfung. Cholin ist besonders in Fleisch, Quark, Käse, Sojabohnen, Kohl und Spinat enthalten.

Vitamin C

Das Vitamin C (Ascorbinsäure) bildet die Kollagen, ein Strukturprotein des Bindegewebes. Bei seiner Abwesenheit in der Nahrung erkrankt der Mensch längerfristig an Skorbut und einer Schwächung des Bindegewebes. Der menschliche Organismus kann das Vitamin C nicht selbst produzieren oder bevorraten. Es muss ihm daher täglich über die Nahrung zugeführt werden. Am meisten ist das Vitamin C in Gemüse, Früchten, Kraut und Beeren enthalten. Diese Nahrungsmittel sollten Sie roh essen, da durch die thermische Bearbeitung das Vitamin C zerstört wird.

Vitamin D

Das Vitamin D reguliert im Organismus den Kalzium- und Phosporhaushalt und ist an der Mineralisation des Knochens beteiligt. Bei seinem längerfristigen Mangel im Organismus entwickelt sich die Rachitis, die Knochen verlieren den Kalk und werden weich. Gesunde Erwachsene können ihren Bedarf an Vitamin D bei ausreichender Einwirkung von Sonnenlicht durch die eigene Herstellung im Körper decken. Die Zufuhr mit der Nahrung hat nur eine geringere Bedeutung. Das Vitamin D ist besonders reich in Fischleber, frischen Eiern, Vollmilch sowie in Fetten und Ölen mit ungesättigten Fettsäuren enthalten.

Mineralien

Außer den Vitaminen braucht der Organismus solche natürlichen Mineralien, wie Kalzium, Phosphor, Magnesium und Mangan.

Kalzium

Das im Organismus vorkommende Kalzium befindet sich zu 99 Prozent in den Knochen und Zähnen. Es ist ein wichtiges Mineral für die Knochenmineralisation. In großer Menge ist Kalzium auch in den Muskeln und im Blut anwesend. Innerhalb der Zellen ist es am Prozess der Erregung von Muskeln und Nerven, des Glykogen-Stoffwechsels, der Zellteilung sowie an der Aktivierung einiger Enzyme und Hormone beteiligt. So wirkt es regulierend auf die Blutmenge, setzt die Erregbarkeit des Nervensystems und der Muskeln herab und erhöht den Spannungszustand des Herzmuskels. Charakteristische Merkmale, die auf einen Mangel an Kalzium im Organismus hinweisen können, sind die erhöhte nervöse Erregbarkeit und Reizbarkeit, die Gewohnheit zu häufigen Bewegungen von Händen und Beinen, verschiedene Formen der Zuckung und das nervöse Abbeißen der Nägel.
Die natürlichen Quellen des Kalziums sind sehr vielfältig, besonders reich sind Milch, innere Organe der Tiere, Eier, Blattgemüse, Nüsse, Keimlinge, Kohl, Möhren, Rüben, Gurken und Apfelsinen.

Phosphor

Das Phosphor ist im Skelett des Menschen vorhanden und es spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel. Besonders reich an Phosphor sind Leber, Nieren, Herz, Fischtran, Fisch, Käse, Weizen, Roggen, Kohl, Gurken, Salat, Sojabohnen und Erbsen.

Magnesium

Das Magnesium muss mit der Nahrung täglich zugeführt werden. Es hat wichtige Funktionen bei der Knochenbildung und für die Muskeln. Auf einen Magnesiummangel im Organismus können Wadenkrämpfe hinweisen. Natürliche reichhaltige Quellen für das Magnesium sind Bohnen- und Getreidekulturen, Gurken, Nüsse, Keimlinge, Honig, Avocado, Spinat, Rosinen und gedörrte Pflaumen. Die meisten Menschen nehmen das Magnesium mittels alkoholfreier Getränke und Brot auf.

Mangan

Das Mangan dient der Wirbelsäule als Transporteur des Sauerstoffs zu den Bandscheiben und den Knorpeln, die keinen eigenen Blutkreislauf haben. Ein Manganmangel führt zur Herabsetzung der Enzymaktivität im Organismus. Manganreich sind Leber, Eigelb, Geflügel, innere Organe der Tiere, natürliche Käse, Nüsse, Vollkornprodukte, Keimlinge, Erdbeeren, Kakao, Meerwasserpflanzen, Salat, Sellerie, Zwiebeln, Bohnen aller Arten und Bananen. Sehr reich an Mangan ist auch die Kartoffelschale.

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