Schlagwort-Archiv: Erkrankung

Chaga (Inonotus obliquus/Fungus betulinus) – ein medizinischer Pilz

Chaga (Inonotus obliquus/Fungus betulinus)

ist einer von den mehr als hundert Sorten medizinischer Pilze. Aus dieser Masse scheint er sich hervorzuheben. Als ein parasitärer Pilz wächst der Chaga meist auf den Stämmen alter Birken in den Nordregionen. Er kann aber auch an Erle, Ahorn, Eberesche und anderen Bäumen wachsen. Medizinische Eigenschaften hat nur der Birken-Chaga. Vereinzelt ist er auch in Deutschland zu finden. Er ist ein Porenpilz und hat im Alter das Aussehen einer schwarzen, unregelmäßig gebrochenen Masse. In ihm sammeln sich über das ganze Jahr die Stoffe an, die von der Birke als Schutzmittel gegen den Pilz-Parasiten produziert werden.
Chaga ist nicht giftig, er wird von Förstern und Jägern als Tee verwendet.

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Neurodermitis – Empfehlungen der russischen Medizin

Neurodermitis (atopisches Ekzem)

ist nach Ansicht der russischen Medizin eine chronische, genetisch bedingte, allergische Entzündung der Haut und nicht ansteckende Hautkrankheit, die zu den atopischen Erkrankungen gehört und eine der am meisten verbreiteten und eine der häufigsten allergischen Erkrankungen der Haut ist. Die Erkrankung ist von typischen Symptomen charakterisiert, wobei das starke Hautjucken das führende klinische Symptom einer Neurodermitis ist, die in allen Altersgruppen auftritt. Weitere Hauptsymptome der Neurodermitis sind rote, schuppende und manchmal auch nässende Ekzeme auf der Haut. Die Erkrankung verläuft in Schüben, ihr Erscheinungsbild ist individuell und vom Lebensalter abhängig.
Die Neurodermitis zeigt ihre lokale Erscheinungsform in allgemeinen Funktionsstörungen des Immunsystems. In diesem Zusammenhang sollte daher die Behandlung der Erkrankung komplex und vor allem auf die Normalisierung der Funktionen des Immunsystems ausgerichtet sein. Eine wesentliche Bedeutung bei der Behandlung einer Neurodermitis haben daher in der russischen Medizin immunmodulatorische Medikamente. Zu diesen Medikamenten zählt das Timogen (thymogenum), das als Inhaltsstoff Glutamil-Triptaphan enthält. Das Medikament Timogen (russ. ТИМОГЕН) gibt es in Form von Cremes, Nasensprays und in parenteraler Form. In Russland wird es in der ärztlichen Praxis seit langem verwendet.
Natürliche Präparate, die die Arbeit des Immunsystems stimulieren sollen und den Verlauf der Erkrankung wesentlich beeinflussen können, kennt auch die traditionelle russische Medizin. Einige Rezepturen für derartige Präparate sind im Buch „Russische Volksmedizin“ enthalten, welches auf dieser Webseite vorgestellt wird.

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Multiple Sklerose – eine Behandlungsmethode der Volksmedizin

Multiple Sklerose

ist in Mitteleuropa die häufigste chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Die Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Entmarkungserkrankung des zentralen Nervensystems, wobei es zu einer Entmarkung der Nervenfasern kommt. Die Erkrankung kann fast jedes neurologische Symptom verursachen und verläuft in Schüben. Erste Symptome von Multiple Sklerose treten meist zwischen dem 15. und 40. Lebensjahr auf. Beim Erkrankungsbeginn bilden sich die Schübe meist völlig zurück, jedoch bleiben im späteren Krankheitsverlauf vermehrt neurologische Defizite zurück. Anfänglich werden bei Multiple Sklerose häufig Seh- und Sensibilitätsstörungen beobachtet.
Die Erkrankung gilt bisher als nicht heilbar, jedoch kann der Verlauf der Erkrankung durch verschiedene Maßnahmen günstig beeinflusst werden.

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Skelett und Muskeln – der stütz-motorische Apparat

Skelett und Muskeln

bilden den stütz-motorischen Apparat unseres Körpers. Mit seiner Tätigkeit ist die führende Funktion im Organismus – die Bewegung – verbunden. Dabei erbringen das Skelett und seine Verbindungen den passiven Teil der Bewegung, und die Skelettmuskeln, die an den Knochen befestigt sind, den aktiven Teil.
Das menschliche Skelett besteht aus den Knochen und deren Verbindungen. Es erfüllt die Stütz- und Schutzfunktionen und die motorische Funktion, da die Knochen wie Hebel von den an ihnen befestigten Muskeln bewegt werden. Auch nehmen die Knochen am Austausch der mineralischen Stoffe teil und enthalten das rote Knochenmark, das Organ der Blutbildung. In ihm bilden sich die roten Blutkörperchen, die Blutplättchen und die weißen Blutkörperchen. Die Knochensubstanz besteht aus Knochenzellen, die in die so genannte „Knochenmatrix“ eingebettet sind. Alle Knochenzellen sind durch Zellfortsätze untereinander verbunden. Ein eigenes Blutgefäßsystem versorgt die Knochenzellen mit Nährstoffen und Sauerstoff. Strukturelle Einheit eines Röhrenknochens ist ein Osteon. Es besteht aus einem zentralen Kanal, der zwei Osteonen enthält. Um diesen Kanal sind konzentrische Knochenlamellen angeordnet, die aus Knochenzellen und der sie umgebenden Grundsubstanz bestehen. Der Kanal enthält die Blutgefäße und die Nerven.

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Schlamm – die Heilkraft von Schlamm für Heilzwecke

Schlamm

ist ein traditionelles Heilmittel für die Behandlung von Krankheiten. Für Heilzwecke werden verschiedene Arten von Schlamm verwendet. Nach den Bedingungen seiner Bildung wird unterschieden nach Schlamm aus Sedimenten, Faulschlamm (Sapropel),  Torf und mineralisch vulkanischem Ursprungs.

Schlamm aus Sedimenten

stellt eine Masse mit schwarzer Farbe und einem Schwefelwasserstoff ähnlichem Geruch dar, die sich in den Meeren und vielen Seen aus den Sedimentgesteinen bei aktiver Beteiligung von Mikroorganismen bildet.

Faulschlamm (Sapropol)

entsteht unter natürlichen Bedingungen in nährstoffreichem Süßwasser, wenn organisches Material bei Abwesenheit von Sauerstoff unter Mitwirkung von Bakterien umgewandelt wird. Im Faulschlamm gibt es Stoffe, die aus flüssigem und festem Kohlenwasserstoff, komplizierten Ether, organischen Säuren, Spiritus und Harzen bestehen. Bei diesem Schlamm finden sich keine pathogenen Mikroben und es gibt Mikroben, die Antibiotika erzeugen. Im Unterschied zum Torf, es bildet sich nur aus der Sumpfvegetation, besteht Faulschlamm aus den Resten der Wasserorganismen – den Pflanzen und Tieren, die auf dem Grund des Sees wohnen.

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