Schlagwort-Archiv: Heilkunde

Majoran – eines der ältesten Gewürze in der Küche

Majoran

Majoran ist eines der ältesten und beliebtesten Gewürze Mitteleuropas. Wegen des ausgezeichneten Aromas fand er weltweit Verbreitung. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, wird heute aber in vielen Ländern Europas auf Großflächen und in Gärten kultiviert. Die getrockneten zerkleinerten Blätter und Blüten (Majoranae herba) stellen das Gewürz dar. Es hat einen angenehmen Duft und einen etwas kühlenden, bitterlichen Geschmack. Majoran enthält ätherisches Öl, Bitterstoff und Gerbsäure.
Der Gebrauch von Majoran ist sehr zu empfehlen. Er verleiht den Speisen einen besonderen Wohlgeschmack. Verwendet wird er zum Würzen von Suppen – wie aus Kartoffeln und Pilzen, Gemüsen – wie Kartoffeln und Bohnen, Soßen, verschiedenen Fleischgerichten – wie Schmorfleisch, gespicktem Fasan, Rebhuhn und gebeizter Hammelkeule, Leberklößchen, Leberwurst, Pasteten und Hackfleisch. Es ist ein harmonisches Gewürz für die Zubereitung von gegrillten Hähnchen und in Alufolie gebratenem Fleisch. Bei der Zubereitung von Lamm, Schaf und Hammel ist er besonders zu empfehlen, da er den unangenehmen Nebengeschmack dieser Fleischsorten unterdrückt. Vor ihrer Zubereitung sollten man den Talg sorgfältig entfernen, denn seinen Geschmack kann auch Majoran nicht beseitigen.
Majoran kann mit den Blättern des wilden Majoran (Oregano) verwechselt werden. Deshalb sollten man beim Kauf darauf achten.

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Heidelbeeren – Verwendung in Küche und Heilkunde

Heidelbeeren

(Vaccinium myrtillus), regional auch Blaubeeren genannt, sind eine Art aus der Gattung der Heidelbeeren (Vaccinium) und gehören in die Familie der Heidekrautgewächse. Die Pflanze wächst in den gemäßigten und nordischen Zonen Eurasiens und besiedelt dabei Gebiete von der Ebene bis ins Gebirge. Von April bis Mai blüht die Heidelbeere, die Früchte reifen von Juli bis September.

Heidelbeeren sind eine beliebte Beerensorte und lassen sich sowohl frisch verzehren als auch in der Küche verwerten. Vor dem Verzehr selbstgepflückter, ungewaschener Beeren wird allerdings aufgrund der möglichen Anhaftung von Eiern des Fuchsbandwurms gewarnt. Es ist daher ratsam, die Heidelbeeren zu kochen. Aus den Beeren kann man viele Gerichte herstellen, bekannt sind u.a. Heidelbeerkompott, Heidelbeermarmelade, Heidelbeereis, Heidelbeerkuchen und Hefeklöße mit Heidelbeeren.

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Ysop – ein vorzügliches Gewürz in der Küche

Ysop

(Hyssopus officinalis) stammt ursprünglich aus dem Mittelmehrgebiet und ist bereits seit Jahrhunderten bekannt. Von dort gelangte diese an Kampfer erinnernde, würzig riechende und bitterlich schmeckende Gewürzpflanze nach Mitteleuropa. Als Gewürz- und Heilpflanze wird er seit dem 16. Jahrhundert auch in Deutschland kultiviert. Wild kommt Ysop in Süd-, Südmittel- und Osteuropa vor. Aus dem Anbau als Kulturpflanze ist er an manchen Orten auch verwildert und eingebürgert. Volkstümliche Namen für Ysop sind Weinespe, Eisenkraut, Hizopf, Ibsche, Isump, Hysop, Ipsenkraut, Eisewig, Eisop und Josefskraut. Die Pflanze liebt sonnige, warme und trockene Standorte und gedeiht am besten auf durchlässigen und mäßig nährstoffreichen Böden. Ysop ist ein naher Verwandter von Thymian, Salbei und anderen Lippenblütern. Er enhält in größeren Mengen ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoffe und Vitamin C.

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