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Jekaterinburg – eine russische Stadt am Ural

Jekaterinburg

Jekaterinburg (russisch: Екатеринбург, deutsch auch: Yekaterinburg), von 1924 bis 1991 Swerdlowsk (Свердловск) genannt, ist eine wichtige Industrie- und Universitätsstadt am Ural in Russland mit 1.377.738 Einwohnern (Stand: 2012). Im Frühjahr 1723 wurde im Auftrag von Zar Peter I. an den Ufern des Flusses Iset das damals größte Eisenwerk Russlands gebaut.
Die Stadtgründung erfolgte am 7. (18.) November 1723 im Zusammenhang mit der Betriebsaufnahme des Eisenwerkes auf Initiative von V. N. Tatishcheva. Der Name entstand zu Ehren der heiligen Katharina, der Patronin von Zarin Katharina I., Ehefrau von Peter I. Katherina II. gewährte 1781 Jekaterinburg den Status der Kreisstadt.

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Ganina Jama – eine Erinnerungsstätte des russischen Volkes

Ganina Jama

In der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1918 wurden Nikolaus II., seine Ehefrau Alexandra Fjodorowna, ihre Kinder (vier Töchter und der Zarensohn) und ihre ergebene Dienerschaft (der Arzt Je. Botkin, die Hofdame A. Demidowa, der Koch I. Charitonow und der Zarenlakai A. Trupp) im Keller des Ipatjew-Hauses in Jekaterinburg erschossen.

Vom 30. April 1918 bis zum 16. Juli 1918 war die Zarenfamilie mit ihrer treuen Dienerschaft im Haus des Ingenieurs N. Ipatjew in Jekaterinburg (russisch: Екатеринбург, deutsch auch: Yekaterinburg) untergebracht. Ihre sterblichen Reste wurden in den Wald außerhalb der Stadt befördert, an den so genannten Ort „Ganina Jama“ (Ganja’s Grube), dort verbrannt und verscharrt.

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