Schlagwort-Archiv: Pilz

Krause Glucke oder Fette Henne (Sparassis crispa)

Krause Glucke oder Fette Henne (Sparassis crispa)

ist ein saprobiontischer Pilz aus der Gattung der Glucken und in Asien, Nordamerika, Nordafrika und Europa verbreitet. In Deutschland wird die Krause Glucke als beliebter und ausgezeichneter Speisepilz geschätzt.

Beschreibung

Die Krause Glucke hat einen blumenkohlartigen, großen, gelblichweißen Fruchtkörper mit gekräuselten abgeflachten Ästen, wird zwischen 10 und 40 Zentimeter breit und zwei bis fünf Kilogramm schwer. Zu finden ist die Krause Glucke in Nadel- und Mischwäldern von Juli bis Dezember, gewöhnlich an oder auf Stümpfen, am Stammgrund oder am Fuß der Bäume. Ihr Fleisch ist weiß, wachsartig, leicht brechend, der Geruch würzig und der Geschmack nussartig. Verwenden sollte man die Krause Glucke jedoch nur solange, wie der Pilz noch weiß oder gelblichweiß ist. Ältere, bereits bräunliche Exemplare der Krausen Glucke, haben einen bitteren Geschmack und können Verdauungsstörungen hervorrufen.

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Chaga (Inonotus obliquus/Fungus betulinus) – ein medizinischer Pilz

Chaga (Inonotus obliquus/Fungus betulinus)

ist einer von den mehr als hundert Sorten medizinischer Pilze. Aus dieser Masse scheint er sich hervorzuheben. Als ein parasitärer Pilz wächst der Chaga meist auf den Stämmen alter Birken in den Nordregionen. Er kann aber auch an Erle, Ahorn, Eberesche und anderen Bäumen wachsen. Medizinische Eigenschaften hat nur der Birken-Chaga. Vereinzelt ist er auch in Deutschland zu finden. Er ist ein Porenpilz und hat im Alter das Aussehen einer schwarzen, unregelmäßig gebrochenen Masse. In ihm sammeln sich über das ganze Jahr die Stoffe an, die von der Birke als Schutzmittel gegen den Pilz-Parasiten produziert werden.
Chaga ist nicht giftig, er wird von Förstern und Jägern als Tee verwendet.

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Rinderbraten und Schweinebraten – einfache Rezepte

Rinderbraten und Schweinebraten

gehören zu den typischen Braten unserer Küche. Das jeweilige Grundrezept diese Braten ist relativ einfach, jedoch gibt es viele Varianten an Rezepten. Auch der eigenen Kreativität ist ein breiter Raum gegeben. Sehr beliebt ist die Beigabe von Pilzen. Pilze ergeben einen feinen und aromatischen Geschmack, die diesen Braten eine besondere Note verleihen.
Früher wurden dafür die reichlich selbst im Wald gesammelten Pilze verwendet. Heute haben wir es etwas einfacher, denn wir können die für den Braten geeigneten Pilze gewöhnlich alle im Handel erwerben.

Rezepte

Einige Rezepte für diese Braten möchte ich vorstellen:

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Kefir – ein natürliches traditionelles Heilmittel

Traditioneller Kefir

auch Milchkefir genannt, wird mit Kulturen vom tibetischen- oder kaukasischen Milchpilz hergestellt. Dem Aussehen nach erinnert der gesunde Milchpilz mit seiner weißen Farbe an gekochte Reiskörner. Am Anfang hat er die Größe von 5 bis 6 mm und er wird im Laufe seiner fortlaufenden Teilung bis zu 50 mm groß, oft zerfällt er jedoch von selbst in kleinere Pilzknollen. Je nach den Umgebungsbedingungen verdoppelt er die Masse bei Raumtemperatur in etwa 2 bis 4 Wochen.
Der Pilz lebt und pflanzt sich in Milch fort, dabei entsteht der Milchkefir, zu dessen Inhaltsstoffen die Vitamine A, B1, B2, B6, B12, C und D sowie Kalzium, Eisen, Jod, Niacin, Folsäure, Proteine, Polysaccharide, Milchsäurebakterien (auch genannt: Lactobacillales, Laktobazillen oder Sauermilchbakterien), Hefepilze und eine minimale Menge Alkohol gehören.

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Borschtsch – eine Rote-Bete-Suppe der russischen Küche

Borschtsch – eine Rote-Bete-Suppe

Aus der russischen Küche gelangte der Borschtsch zu Weltruhm, eine Rote-Bete-Suppe mit Tomaten, Paprika und Kohl, die man mit fettem Sauerrahm anreichert. Wenn der Borschtsch gelingen soll, muss man allerdings auch wissen, wie ihn eine russische Hausfrau zubereitet. Die Kochabläufe sollte man sich sehr genau ansehen und auch in dieser Form nachvollziehen. Vom Borschtsch gibt es in der russischen Küche sehr viele Rezepte.

Rezepte

Drei dieser Rezepte möchte ich vorstellen.

Bäuerlicher Borschtsch

Zutaten: 375 g Rindfleisch, 2 l Wasser, Salz, 300 g rote Rüben, 200 g Wurzelwerk, 1 Zwiebel, 200 g Kraut, 1 EL Essig, 1 EL Zucker, 100 g Tomaten, Pfeffer, 125 g geräucherter Schinken, 1/8 l saure Sahne

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Pelmeni für Feinschmecker aus der russischen Küche

Pelmeni für Feinschmecker

Pelmeni sind eine der russischen Lieblingsspeisen und gelten als Nationalgericht. Sie werden in Wasser oder Brühe gekocht und sind mit Fleisch gefüllte Teigtaschen. Verwendet werden sie gewöhnlich als Hauptgericht, sind aber auch als Suppeneinlage geeignet. Der Teig der Pelmeni besteht aus Mehl, Salz, Wasser und Ei, wobei es regionale Abweichungen in der Rezeptur gibt. Die Füllung der Pelmeni (Hackfleisch aus Schwein, Rind und anderen Fleischsorten) wird auf daraus gefertigte runde Teigblättchen gegeben und diese werden sorgfältig verschlossen. Zu den Pelmeni wird traditionell saure Sahne, zerlassene Butter, Essig oder Senf sowie eine Vielzahl von Soßenvarianten gereicht. Sie können auf Vorrat hergestellt und eingefrostet werden. Die schwäbischen Maultaschen sind ein ähnliches Gericht aus der deutschen Küche.

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