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Tomaten und Paprika – einfache Rezepte für die Küche

Tomaten und Paprika

Tomate

Die Tomate (Solanum lycopersicum) gehört zu den weitbekanntesten Küchenpflanzen. Sie hat eine große Bedeutung als Gewürz und einen hohen Nährwert. Sie hat einen hohen Vitamingehalt A, B, C und enthält lebenswichtige Nährstoffe wie Karotin. Auch ist sie reich an Mineralstoffen, Spurenelementen und Fruchtsäuren.
Roh wie Obst gegessen ist ihr Nährwert am größten. Doch auch als Suppe, Soße, Salat zubereitet, durchpassiert als Getränk gereicht, wird sie gern gegessen. In der Küche wird die Tomate sehr vielfältig verarbeitet und sie gehört zu den am meisten verwendeten Gewürzen. Auch als Tomatenmark sollte sie in der Küche nicht fehlen.

Paprika

Paprika (Capsicum) stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Nach Europa gelangte er erst nach der Entdeckung Amerikas. In Europa wurde er zuerst durch die Spanier kultiviert und man kannte ihn als Hausmittel gegen Hautkrankheiten.
Paprika ist eine Frucht, deren scharfschmeckender Wirkstoff das Capsaicin ist, außerdem enthält sie Vitamin C, ätherisches Öl, Fett, Zucker, Pektin und Mineralsalze sowie Farbstoffe – Karotinoide – und wichtige Nährstoffe. Der Vitamin-C-Gehalt ist während des Mahlens noch ziemlich hoch, nimmt aber während des Lagerns allmählich ab.
Das Gewürz wird nach dem Trocknen und Mahlen der reifen Frucht gewonnen. Die scharfen Sorten enthalten mehr Farbstoff, in den nicht scharfen Sorten fehlt das Capsaicin.
Gewürzpaprika ist ein unerläßliches Gewürz für das Würzen und Färben von Suppen wie Gulasch- und Fischsuppe, Fleisch- und Fischgerichten, Speck, Gemüse, Soßen, Salaten und Käsespeisen. Die Wurst- und Backwarenindustrie verwendet Paprika gleichfalls in großen Mengen. Gewürzpaprika ist auch ein wichtiger Bestandteil von Gewürzmischungen.
Den Gewürzpaprika in heißem Fett nicht lange rösten, denn infolge der Karamelisierung verliert er seine rote Farbe, wird braun und schmeckt bitter. Die Kunst besteht darin, während des Röstens die rote Farbe und den typischen Geschmack zu erhalten. Paprika auch immer erst der gebräunten Mehlschwitze beigeben und diese dann rasch mit Wasser auffüllen. Den Paprika bei den Speisen vorsichtig dosieren.

Rezepte

Eine kleine Auswahl von einfachen Rezepten mit Tomaten:

Tomatensuppe

750 g reife Tomaten, 6 Zwiebeln, 4 EL Öl, 1 EL Zucker, 75 g Margarine, 1/8 l Kaffeesahne, 2 Eier, 2 Knoblauchzehen, 1 TL Thymian, 1/2 l leichtes Essigwasser, 1/4 l Brühe, Salz, Pfeffer, Mehl

Die Tomaten waschen und grob zerschneiden, die Zwiebeln in Scheiben schneiden, die Knoblauchzehen zerdrücken und mit dem Thymian etwa 20 Minuten dünsten. Danach den Ansatz pürieren und mit siedendem Essigwasser und der Brühe auffüllen, anschließend aufkochen lassen.
Aus Margarine und Mehl eine Schwitze bereiten, an die Suppe geben, mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken und nochmals durchkochen lassen.
Vor dem Serrvieren mit der Kaffeesahne verfeinern und gehackte, gekochte Eier darüberstreuen.
Als Beilage eignen sich Weißbrotscheiben.

Tomatensalat

1000 g Tomaten, Salz, Essig, Schnittlauch, Pfeffer, 0,2 l Öl, Zucker

Die Tomaten abbrühen, die Haut abziehen und die Früchte in Scheiben schneiden. Den Essig mit wenig Wasser verdünnen und mit Salz, Zucker und Pfeffer würzen. Den feingewiegten Schnittlauch auf die Tomaten streuen. Öl und Essigwasser daraufgießen.

Gefüllte Tomaten mit Salat

10 Tomaten, 100 g gekochtes Fleisch, 1 bis 2 gekochte Kartoffeln, 1-2 frische Gurken, 1 hart gekochtes Ei, 2 EL Mayonnaise, 1 TL einer scharfen Soße, Kopfsalatblätter, Salz, gemahlener Pfeffer

Etwa 1/4 vom oberen Teil der Tomaten abschneiden, das Innere aushöhlen und in die Vertiefung etwas Salz und Pfeffer geben. Kartoffeln, Fleisch und Eier zerkleinern, die Gurken in kleine Würfel schneiden, mit Mayonnaise und scharfer Soße vermischen. Hiermit die Tomaten füllen, in einer mit Salatblättern belegten Schüssel servieren.
Als Füllung benutzt man auch Fischsalat, Salat aus gehackten, hart gekochten Eiern mit Hering, Käse- und Heringbutter oder Salat aus kleingeschnittenen eingelegten Pilzen mit Zwiebeln.
Der Salat wird gut gekühlt serviert.

Tomatensaft ist ein aus Tomaten hergestellter Gemüsesaft. In der Regel verarbeitet die Industrie die Tomaten zunächst zu Konzentrat. Damit werden aus verschiedenen Gründen Vorräte geschaffen, die das gesamte Jahr über zur Verfügung stehen. Später wird das Konzentrat rückverdünnt, es wird wieder Wasser zugefügt. Im Handel finden wir zwei Arten an Tomatensäften, die aus Konzentrat hergestellten Säfte und die Direktsäfte. Letztere werden nicht aus Konzentrat erzeugt. Gewöhnlich werden dem Tomatensaft noch Salz, etwas Zitronensaft und Gewürze beigegeben. Bei diesen Zusätzen gibt es individuelle Abweichungen unter den einzelnen Herstellern, die vorwiegend für die Geschmacksnuancen bei den im Handel angebotenen Tomatensäften verantwortlich sind.
Neben seinem Effekt als guter Durstlöscher, werden dem Tomatensaft auch gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt. Er ist allgemein ein weltweit sehr beliebter Gemüsesaft.

Die Technik der Industrie zur Herstellung des Tomatensaftes aus Konzentrat, kann natürlich auch in der eigenen Küche nachvollzogen werden. Der Vorteil dabei ist, man kann ihn nach dem eigenen Geschmack würzen. Das dafür notwendige Tomatenpüree gibt es überall im Handel.

Selbstgemachter Tomatensaft

Tomatenpüree mit geriebener Zitronenschale (unbehandelt), 1 Prise Pfeffer, Salz, Ketchup und Fleischbrühe würzen, danach mit Sodawasser verdünnen.

Wer es ohne Sodawasser mag, kann auch stilles Wasser oder Leitungswasser verwenden. Dieser Tomatensaft sollte gut gekühlt serviert werden.

Rezepte

Eine kleine Auswahl von Rezepten mit frischem Paprika:

Paprikasalat

800 g grüne Paprikaschoten, Essig, Salz, Zucker

Die entkernten Schoten in Ringe schneiden und abbrühen. Den Essig mit ein wenig Wasser vermischen, mit Salz und Zucker abschmecken, über den kalten Paprika schütten und 2 Stunden stehen lassen.
Die Beize kann auch ohne Zucker zubereitet werden.

Letscho

1000 g grüne Paprikaschoten, 750 g Tomaten, 80 g Fett, 150 g Zwiebeln, Salz, Paprika, 40 g geräucherter Speck

Die Tomaten 1 Minute in heißes Wasser legen, die Haut abziehen und vierteilen. Aus den Paprikaschoten den Samenstand entfernen und die Schoten in 5 bis 6 längliche Stücke schneiden. Speck in kleine Würfel schneiden, im eigenen Fett ein wenig bräunen, dann das Fett und die feingeschnittenen Zwiebeln zugeben. Wenn es die richtige Bräune hat, mit Paprika bestreuen, die vorbereiteten Paprikaschoten und Tomaten zufügen, salzen und das Ganze langsam weich dünsten. Falls die Paprikaschoten zu scharf sein sollten, vor der Verwendung abbrühen.

Guten Appetit!

Currypulver – die Gewürzmischung selbstgemacht

Currypulver

ist eine sehr alte Gewürzmischung, die in vielen Ländern dieser Erde sehr beliebt ist. Sie kommt ursprünglich aus Indien, wo jeder Haushalt sein eigenes uraltes und traditionelles Originalrezept zur Bereitung des „Curry“ hat, dessen Zusammensetzung gewöhnlich geheim ist. Sein Name stammt von der indischen „Kari“ – Soße, aus welcher die englischen Kolonisten Curry machten und in ganz Europa verbreiteten.
Diese Gewürzmischung kann mild, scharfschmeckend oder süßsäuerlich zubereitet werden. Entsprechend dem gewünschten Geschmack und dem Schärfegrad kann Currypulver 10 bis 30 verschiedene Gewürze enthalten.
Hauptbestandteil ist Kurkuma oder Kurkume (Curcuma longa – auch genannt Gelber Ingwer, Safranwurzel, Gelbwurzel oder Gilbwurzel) mit ihrem eigentümlichen Aroma. Es ist der Wurzelteil einer tropischen Pflanze, die auch eine färbende Wirkung hat.
Weitere Bestandteile des Currypulver sind das Mahlgut von Ingwer, weißem Pfeffer, Piment, Paprika, Gewürznelken, Koriander, Kardamom, Bockshornkleesamen, Muskatnuß, Zimt, Kümmel, Rosmarin, schwarzem Pfeffer und Muskatblüten. Wenn dieser Gewürzmischung noch Cayennepfeffer zugefügt wird, dann wird es ein sehr scharfes und beißendes Gewürz.
Currypulver wird zum Abschmecken fertiger Eier-, Reis-, Tomaten-, Geflügel-, Fisch-, vielerlei Fleischgerichten und zur speziellen Zubereitung von Soßen verwendet. Das Gewürz hat eine die Verdauung fördernde Wirkung.

Rezepte für selbstgemachtes Currypulver

Dafür möchte ich Ihnen drei Rezepte vorstellen:

Milder Curry

Je 7 bis 8 Teile gemahlenen Rosen- oder scharfen Paprika, Ingwer, Kardamom, je 10 Teile Kurkuma und Piment, 12 Teile schwarzen Pfeffer, je 3 Teile Gewürznelken, Zimt, Muskatnuß und 2 Teile Kümmelkörner feingemahlen miteinander vermischen.

Scharfer Curry

Je 15 Teile scharfen Paprika, schwarzen Pfeffer, Kurkuma und Korianderkörner, 10 Teile Ingwer, 5 Teile Kardamom, je 3 Teile Kümmel, Gewürznelken, Muskatblüten, Zimt und weißen Pfeffer feingemahlen miteinander vermischen.

Halbsüßer Curry

Je 5 Teile Kurkuma, Edelsüßpaprika, Ingwer, je 3 Teile Koriander, Bockshornkleesamen, Kümmel, Gewürznelken und Zimt, je 2 Teile Knoblauch- und Meerettichpulver feingemahlen miteinander vermischen.

Die obigen Rezepte für selbstgemachtes Currypulver können je nach dem persönlichen Geschmack und der gewünschten Schärfe individuell abgeändert werden. Sie erhalten in jedem Fall Ihre eigene und persönliche Haushaltsmischung für Currypulver. Die fertige Gewürzmischung anschließend trocken und in einem gut verschließbaren Glas aufbewahren.

Pflanzengewürzmischungen – einfach selbstgemacht

Pflanzengewürzmischungen

Gewürze werden durch den Menschen bereits seit Urzeiten genutzt. Damit verfeinerte bereits der Urmensch geschmacklich seine Speisen. Er entdeckte diese Gewürze wahrscheinlich auf der Suche nach eßbaren Pflanzen. Erste schriftliche Belege für den Gebrauch von Gewürzen finden sich in Papyrusrollen aus Uruk (heute Warka im Irak), die zwischen 3000 und 2700 v. Chr. datieren. Das älteste Dokument ist ein in Keilschrift geschriebenes Textfragment, in dem Sesam, Kardamom, Kümmel, Thymian und Safran genannt werden.
Gewürze zählten in Europa lange Zeit zu den kostbarsten Gütern, die man für den Gebrauch im eigenen Haushalt erwarb. Besonders solche Gewürze, die über den Gewürzhandel nach Europa gelangten, wie Pfeffer, Zimt, Muskat, Gewürznelken und Ingwer. Diese Gewürze waren aufgrund der langen Transportwege sehr teuer und wurden gewöhnlich nur in wohlhabenden Haushalten verwendet. Dagegen waren die heimischen Gewürze, wie die verschiedenen Senfarten, Salbei, Petersilie, Dill, Kümmel, Minze, Fenchel und Anis, erheblich preisgünstiger zu bekommen und wurden deshalb für die Zubereitung von Mahlzeiten schichtübergreifend in allen Bevölkerungsschichten breit verwendet. Erst nachdem langsam die Preise fielen, wurden auch die orientalischen und tropischen Gewürze zu einem alltäglichen Bestandteil unserer Speisen.

Varianten für feine Pflanzengewürzmischungen

Für feine Pflanzengewürzmischungen sind vor allem zwei Varianten bekannt. Diese Pflanzengewürzmischungen sind für Innereien, Braten-, Wild- und Geflügelgerichte sowie zur Zubereitung von Suppen, Salaten, Soßen, Eintopfgerichten, Beilagen und gewürzter Butter vielseitig verwendbar.
Die dafür verwendbaren Gewürze kann man leicht im Handel erwerben, denn es gibt ein vielfältiges Angebot an getrockneten Gewürzen. Beim Zubereiten der Pflanzengewürzmischungen sollte man die getrockneten Gewürze zwischen den Fingern noch feiner zerreiben. In dieser Form eignet sich die fertige Gewürzmischung auch zum Nachwürzen. Die Pflanzengewürzmischung behält ihr Aroma, ihre Würzkraft, vor Licht geschützt und in einem gut verschlossenen Gefäß aufbewahrt, über längere Zeit.

Rezepte

Zwei einfache selbstgemachte Pflanzengewürzmischungen möchte ich vorstellen.

Pflanzengewürzmischung für Fleischgerichte

Die Hauptbestandteile sind Petersilie, Schnittlauch, Bohnenkraut, Basilikum, Majoran, eventuell etwas Thymian, Rosmarin, Salbei und Oregano.

Pflanzengewürzmischung für Suppen, Soßen und anderes

Die Hauptbestandteile sind Sellerie, Petersilie, Zwiebel, Knoblauch, Estragon, Majoran, Bohnenkraut und Schnittlauch.

Die jeweiligen Anteile in den Gewürzmischungen können Sie selbst nach ihrem persönlichen Geschmack varieren.

Schmerzen – sanfte und natürliche Schmerzmittel

Schmerzen

Schmerzen sind vielfältigster Ursache. Oft sind Schmerzen mit Erkrankungen des stütz-motorischen Apparates verbunden, wie Neuralgie, Muskelschmerzen, Entzündungen der Muskeln und Nerven. Bei diesen Erkrankungen können auch natürliche Schmerzmittel, schmerzstillend und entzündungshemmend wirken, wie Salben, Linimente und Cremes, die in die Haut eingerieben werden und gegen die Schmerzen wirken.
Diese natürlichen Schmerzmittel tragen zur Entspannung der Muskeln bei, verbessern die Stoffwechselprozesse, den Blutkreislauf und erhöhen die Elastizität der Bänder.
Sie führen zu einem verstärkten Blutzufluss an jene Stelle, die eingerieben wurde, wobei die Empfindung der Wärme entsteht und die Haut errötet. Der sich dadurch steigernde Stoffwechselprozess hilft die Schmerzen von der betroffenen Stelle abzunehmen.
Zu den Inhaltsstoffen dieser Schmerzmittel gehören lindernde Stoffe, die auf die Rezeptoren der Haut und den subkutanen Zellstoff einwirken. Sie haben einen ablenkenden Effekt, in dem sie zum Kribbeln und Brennen führen.

Schmerzmittel

Die moderne Medizin unterscheidet bei den Schmerzmitteln hauptsächlich nach drei große Gruppen – einfache Schmerzmittel („nichtopioide Analgetika“), darunter auch pflanzliche Schmerztherapeutika und Homöopathika, starke Schmerzmittel (Opioide) und betäubende Mittel (Lokalanästhetika).
Bei leichten und mittleren Schmerzen sind auch pflanzliche Mittel zur Schmerzlinderung gut geeignet. Sie können meist rezeptfrei aus der Apotheke bezogen oder selbst hergestellt werden.

Für die Behandlung von Radikulitis, Neuralgie und kranken Gelenken werden Salben mit Bienengift verwendet. Sie verringern die Schmerzen, verzögern die entzündlichen Prozesse und haben einen ablenkenden Effekt.
Es gibt auch Salben auf der Grundlage von Schlangengift, die über einen aufsaugenden Effekt verfügen und das Immunsystem aktivieren. Auch das Schlangengift wirkt gegen die Schmerzen. In den Apotheken gibt es eine große Auswahl dieser Salben.

Die am meisten in Russland verbreitete Salbe ist „Viprosal“, die das Gift der Levanteotter enthält und der Weißtannenöl, Kampfer und andere Stoffe beigefügt sind.
Von den nach Russland importierten Cremes und Salben wird unter anderen „Finalgon“ empfohlen, deren Wirkstoff ein Extrakt des Cayennepfeffers ist.
Für die Behandlung von Radikulitis und Neuralgie eignen sich ebenfalls Pfefferpflaster. Diese herkömmlichen Wärmepflaster enthalten Capsicain oder eine synthetische Form davon, das eine Hautreizung verursacht und auf diese Weise die Durchblutung anregt. Besonders reichhaltig ist das natürliche Capsicain in scharfen Paprikasorten enthalten.

Verstärkung der Wirkung von Salben und Cremes

Die Heilwirkung der Salben und Cremes können Sie verstärken, in dem der wunde Punkt vor der Einreibung mit warmem Seifenwasser abgewaschen und nach dem Auftragen der Salbe oder Creme, mit einem wollenen Tuch oder Schal eingewickelt wird.
Einreibungen sollten immer in kleinen Dosen beginnen, da es die Allergie gegen einzelne Wirkstoffe geben kann.

Selbstgemachte einfache Schmerzmittel

Natürlich können Schmerzen auch mit selbstgemachten natürlichen Schmerzmitteln wirksam gelindert werden. Sie nutzen die gleichen Wirkstoffe, wie sie auch in der Industrie für die Herstellung von schmerzstillenden und entzündungshemmenden Heilmitteln verwendet werden.

R E Z E P T

Eines dieser selbstgemachten Schmerzmittel gegen Schmerzen aus der russischen Volksmedizin möchte ich Ihnen vorstellen.

Mischen Sie je 0,25 l Sonnenblumenöl und Kerosin (Petroleum), geben die Mischung in eine Flasche und fügen 5 bis10 scharfe rote Paprikafrüchte (Chili, Peperoni, Cayennepfeffer) hinzu. Dazu drehen Sie die Paprikafrüchte zuvor durch einen Fleischwolf.
Die Flasche stellen Sie fest verschlossen für 9 Tage an einen warmen Ort, dabei täglich durchschüttelnd.
Mit der fertigen Mischung reiben Sie das Gebiet des Schmerzes für die Nacht ein und ziehen am Morgen wollene Unterwäsche und Socken an.

Das Heilmittel kann über mehrere Monate in der fest geschlossenen Flasche gelagert werden, ohne dass es seine Wirksamkeit verliert.

Weitere Rezepte für derartige Schmerzmittel, die schmerzstillend und entzündungshemmend wirken, können Sie unter anderem hier finden: Pflanzen – entzündungshemmend und ausführend

Vanille – Vanillinzucker einfach selbstgemacht

Vanille

(Vanilla planifolia) ist ein exquisites und stark aromatisches Gewürz. Seine Urheimat ist Mexiko, wo Vanille bereits vor der Entdeckung Amerikas zur Aromatisierung von Kakao verwendet wurde. Heute wird Vanille vielerorts in den Tropen angebaut wie auf Ceylon, Java, Madagaskar und in Afrika.
Vanille gehört zur Familie der Orchideengewächse, sie hat die Gewohnheit, an anderen Pflanzen emporzuklettern. Der Anbau von Vanille ist arbeitsaufwendig und kostspielig, da die Bestäubung künstlich vorgenommen werden muss.
Vanille wird im halbreifen Zustand geerntet, wenn sich die Früchte gelb färben. Zu diesem Zeitpunkt ist Vanille völlig geruchlos. Erst nach einem Fermentationsverfahren erhält die Frucht die schwarzbräunliche Farbe und den spezifischen Wohlgeruch.
Das Gewürz ist eine 20 bis 25 cm lange und 8 mm dicke, sich an beiden Enden verjüngende Schote. Sie hat eine glänzende Oberfläche, längliche Runzeln und ist infolge der Verpackung oft plattgedrückt.
Auf der Schote sind vielfach weiße Vanillinkristalle sichtbar. Die Qualität wird durch Aroma, Farbe und Biegsamkeit der Schote bestimmt. Leichtes Brechen ist ein Zeichen des Austrocknens, was auch auf ein Sinken des Aromagehaltes hinweist.
Vanille enthält Vanillin, Duftstoffe und Harz. Sie ist ein Gewürz mit hohem Feuchtigkeitsgehalt und sollte deshalb trocken und gut verschlossen aufbewahrt werden.
Vanille verwendet man zum Würzen von Kuchen, Kompotten, Eis, Schokolade, Cremes, im allgemeinen zu allen süßen Gerichten, auch Reis, Punsch, süße Suppen und Soßen.
Sie ist außerdem ein sehr wichtiges Gewürz in der Likörherstellung sowie in der kosmetischen und pharmazeutischen Industrie.
Im Gegensatz zu anderen Gewürzen wird Vanille zusammen mit den Speisen gekocht und erst vor dem Auftragen aus dem Kochgut entfernt.
Mit Vanille zubereitetete Erzeugnisse möglichst schnell verzehren und nicht zu lange lagern.

Vanillinzucker

Sehr bekannt ist in unserer Küche der Vanillinzucker. Er ist als Gewürz in Kuchen oder Plätzchen sowie auch in Milchmixgetränken sehr beliebt.
Dafür verwendeter industrieller Vanillinzucker wird oft aus künstlichem Vanillin hergestellt. Mit dem nachfolgenden Verfahren kann man Vanillinzucker zu Hause selbst machen:

Rezept

Selbstgemachter Vanillinzucker

In einem gut schließenden Gefäß 1 Vanillestange in Puderzucker legen. Der Puderzucker nimmt nach kurzer Zeit das Aroma der Vanille an.

Gutes Gelingen!

Die Zwiebel – in der Küche nahezu unentbehrlich

Zwiebel in der Küche

Die Zwiebel (Allium cepa) stammt wahrscheinlich aus den Steppengebieten des west- und mittelasiatischen Raumes und  gelangte von dort nach Europa. Ihre Verwendung verbreitete sich außerordentlich schnell. Die Zwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit überhaupt und wird schon seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert. In den nördlichen Ländern ist die Zwiebel die beliebte Würze gekochter und gebratener Speisen. Auch in Deutschland gehört die Zwiebel zu einer der am meisten verbreiteten Gemüsearten und gehört untrennbar zur Deutschen Küche. Heute gibt es eine Vielzahl von Zwiebelsorten.  Verbreitet sind im deutschsprachigen Raum u. a. „Rote Braunschweiger“ (rote Färbung) und „Stuttgarter Riesen“ (weiße Färbung). In der Küche wird der Zwiebellauch oder die eigentliche Zwiebel verwendet. Meist werden Zwiebeln fein gehackt oder in Ringe geschnitten und roh oder geröstet gegessen oder beim Garen anderer Speisen mitgedünstet. Die Zwiebel ist eine allgemein bekannte sehr sortenreiche Kulturpflanze und in der Küche nahezu unentbehrlich. Heute gibt es eine Vielzahl von Zwiebelsorten. Verwendet wird die Zwiebel vor allem frisch, gelangt aber auch getrocknet in den Handel. In vielen Kulturen ist die Zwiebel ebenfalls ein Bestandteil der traditionellen Medizin und wird als ein bewährtes Heilmittel bei vielen Krankheiten verwendet.
Ihre Wirkstoffe sind schwefelhaltiges ätherisches Öl, Vitamine, Pektin usw. Die Zwiebel gilt als wurm- und harntreibend, appetitanregend und senkt den Blutzucker.
Stillende Mütter sollten stark mit Zwiebeln gewürzte Speisen nicht genießen, da das Aroma des ätherischen Öls in die Muttermilch übergeht.

Rezepte

Für die Liebhaber der Zwiebel vier Rezepte:

Zwiebelsuppe – Variante I

250 g Zwiebeln, 1 EL Margarine, 3 bis 4 EL Mehl, 2 Ecken Schmelzkäse, 1,25 l Brühe, Salz, Paprika oder Pfeffer, Zucker.

Die gehackten Zwiebeln in der erhitzten Margarine dünsten, mit dem Mehl bestäuben und während des Rührens auf kleiner Hitze auch den Käse zugeben. Nach und nach die heiße Brühe auffüllen und mit den Gewürzen kräftig abschmecken.

Zwiebelsuppe – Variante II

6 mittelgroße Zwiebeln, 100 g Kochsalami, 4 EL Öl, 75 g Margarine, 75 g geriebener Käse, 1 Apfel, 4 Brötchen, 1 1/2 l Brühe, Essig, Salz, Zucker, Petersilie

Die Zwiebeln in grobe Scheiben und die Kochsalami in Streifen schneiden, in Öl und etwas Margarine beides goldgelb anschwitzen. Danach den fein geriebenen Apfel, 1 Prise Zucker und 1/2 EL Essig zugeben und verrühren. Anschließend mit Brühe auffüllen, mit etwas Salz abschmecken und alles kochen. Wenn die Zwiebeln fast weich sind, die längs halbierten, in Scheiben geschnittenen und in Margarine knusprig gerösteten Brötchen dazugeben.
Vor dem Servieren noch mit geriebenen Käse und Petersilie bestreuen.
Nach und nach die heiße Brühe auffüllen und mit den Gewürzen kräftig abschmecken.

In beiden Fällen können Sie anschließend eine wohlschmeckende und selbstgemachte Vorsuppe unter Verwendung der allgemein beliebten Zwiebel genießen. Natürlich machte so eine Zwiebelsuppe etwas Küchenarbeit, aber das Ergebnis sollte geschmacklich von einer Instantsuppe aus der Tüte erheblich abweichen.

Zwiebelkuchen – Variante für vegane Ernährung

Teig:

150 g Weizenmehl, 100 g Roggenmehl, 1/2 TL gemahlenen Koriander, 20 g Hefe, 1 TL Rohrzucker, ca. 1/8 l Wasser, 1/2 TL Salz, 4 EL Olivenöl, etwas Öl für das Backblech

Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Hefe mit dem Zucker in etwas warmem Wasser auflösen, in die Mulde geben und mit etwas Mehl zu einem Vorteig vermischen. An einem warmen Ort zugedeckt 15 Min. gehen lassen. Die restlichen Zutaten und so viel warmes Wasser zugeben, dass der Teig sich von der Schüssel löst. Solange schlagen, bis er Blasen wirft. Zugedeckt gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat. Dann auf einem geölten Backblech ausrollen und nochmals gehen lassen.

Belag:

500 g geschälte und in Ringe geschnittene Zwiebeln, 150 g in Scheiben geschnittene Champignons, Öl zum Andünsten, 1 Bund gehackte Petersilie, 250 g Tofu, Kräutersalz, Pfeffer

Während der Teig geht, Zwiebeln und Champignons in Öl dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Petersilie zusammen mit dem Tofu pürieren. So viel Wasser zugeben, dass die Masse gut streichfähig wird. Mit Kräutersalz und Pfeffer kräftig abschmecken. Tofumasse mit Zwiebeln und Pilzen vermischen und auf dem Teig verteilen. Bei 220°C ca. 30 Min. auf mittlerer Schiene backen.

Bratkartoffeln mit Zwiebeln

1500 g Kartoffeln, Salz, 50 g Zwiebeln, 80 g Fett

Pellkartoffeln kochen, abpellen, kalt werden lassen, dann in nicht zu dünne Scheiben schneiden oder reiben. Die kleingehackten Zwiebeln im Fett zart bräunen, Kartoffeln zufügen, salzen, und in einer gut ausgefetteten Pfanne schön braun braten.

Guten Appetit!

Remoulade und Mayonnaise – einfach selbstgemacht

Remoulade oder auch Remouladensauce

ist eine mit Kräutern gewürzte Mayonnaise. Das Wort entstammt wahrscheinlich der französischen Sprache „rémoulade“, wobei die weitere Herkunft unsicher ist. Eventuell aus dem ebenfalls französischen „rémola“ – „Schwarzrettich“.

Die Grundbestandteile einer  Remoulade sind meist Öl, Essig oder Zitronensaft und Eigelb. Weitere Zutaten können varieren. Remoulade wird zu Krustentieren, paniertem Fisch, Sülze, Roastbeef, kaltem Braten aller Art, gekochten Eiern und vielem mehr gereicht.

Im Handel gibt es eine Vielzahl von Fertigangeboten. Wir können Remoulade und Mayonnaise kaufen und haben dabei lediglich die Qual der Auswahl eines Anbieters. Jedoch sind in unserer heutigen Zeit manche Zutaten dieser leckeren „Sauce“ nicht immer für jeden unbedenklich, vor allem nicht für gesundheitsbewusst denkende Menschen. Es liegt daher Nahe, warum machen wir eine Remoulade oder Mayonnaise nicht einfach einmal selbst?
Selbstgemachte Remoulade ist eine Köstlichkeit. Hinzu kommt, wir bestimmen selbst was in unsere Remoulade oder Mayonnaise hineinkommen soll und damit auch über deren Geschmack und Inhaltsstoffe.
Die Herstellung einer Remoulade oder Mayonnaise ist sehr einfach und mit wenig Aufwand verbunden. Dafür gibt es in vielen Küchen Grundrezepte, welche man beliebig nach seinem Geschmack abwandeln kann. Lediglich die Grundbestandteile für eine Remoulade oder Mayonnaise müssen in den eigenen Kreationen enthalten sein.

Rezepte

Für die Remoulade:

Remoulade

Quark- oder echte Mayonnaise bereiten. 3 EL saure Sahne oder Kaffeesahne und je 1 EL feingehackte Kräuter, Gurke sowie Anchovis- oder Heringsfilet nach Geschmack zufügen.

Für die Grundlage, die Mayonnaise:

Echte Mayonnaise

2 Eigelb, Salz, 1/8 Liter Öl, Zitronensaft oder Essig

Die Eigelb und 1 Prise Salz verrühren, tropfenweise das Öl zusetzen und rühren, bis die Mayonnaise ganz steif ist. Zuletzt mit Zitronensaft, Salz und nach Belieben 1 Prise Zucker abschmecken.

Quarkmayonnaise

125 Gramm Quark, 1/8 Liter Milch, 2 EL Öl, Salz, Paprika

Dem glattgerührten Quark löffelweise Milch und Öl zusetzen, mit Salz und Paprika abschmecken. Senf oder Tomatenmark macht die Soße pikanter.

Der eigenen Kreativiät lassen die obigen Grundrezepte einen breiten Raum.

Bowle – das kalte und aromatische Getränk selbstgemacht

Selbstgemachte Bowle

Die Bowle ist ein kaltes und aromatisches Mischgetränk. Ihre Grundlage ist meist Weißwein, aber auch Rotwein ist möglich. Oft werden aromatische Früchte beigemengt, die nach entsprechender Einwirkzeit einen Großteil des Alkohols enthalten können. In Deutschland wird unterschieden zwischen Punsch und Bowle, jedoch schützt das nicht vor falschen Zuordnungen. So ist die allgemein bekannte und beliebte Feuerzangenbowle eigentlich ein Punsch.
Eine Bowle sollte immer gut gekühlt werden und vor allem kalt bleiben. Neben der Möglichkeit der äußeren Kühlung, können auch Eiswürfel aus geschmacklich passendem gefrorenen Fruchtsaft oder einem vorher eingefrorenen Teil der Bowle verwendet werden. Ein mit Eis gefülltes Behältnis, das die Bowle auf Trinktemperatur hält ohne diese zu verwässern, ist eine weitere Möglichkeit.

Rezepte

Hier einige Rezepte für eine selbstgemachte Bowle:

Brombeerbowle

750 g frische Brombeeren, 6 EL Zucker, 20 cl Rum, 20 cl Orangenlikör (oder Aprikosen-Brand), 2 Flaschen Weißwein, 1 Flasche Sekt (oder Mineralwasser), 1 Zitrone

Die Brombeeren waschen und in einem Sieb abtropfen lassen. In ein Bowlegefäß geben und mit dem Zucker bestreuen. Danach den Rum und den Likör dazugeben, etwa 2 Stunden kalt stellen. Den Sekt und den Wein vorkühlen.
Anschließend die Bowle mit Wein und Sekt auffüllen und kurz vor dem Servieren die geschälte und in Scheiben geschnittene Zitrone zufügen.

Erdbeerbowle

250 g Erdbeeren, 70 bis 100 g Zucker, 1 Flasche Weißwein

Die Erdbeeren mit dem Zucker bestreuen, etwas Weißwein aufgießen und zugedeckt etwa 1 Stunde stehen lassen. Danach den Wein und nach Belieben 1 kleine Flasche Sekt oder Mineralwasser zugießen.

Pfefferminzbowle

50 g frische Pfefferminze, 4 Likörgläser Wodka, 2 Flaschen Weißwein, 50 g Zucker, 2 kleine Flaschen Mineralwasser oder 1 große Flasche Sekt.

Den Wodka in ein Gefäß gießen, die Pfefferminzblätter waschen, fein hacken und dazugeben. Das Gefäß zudecken und alles etwa 1 Stunde ziehen lassen. Danach durchseihen, den Weißwein zugießen und mit Zucker abschmecken. Die Bowle vor dem Servieren mit dem Sekt oder dem Sodawasser auffüllen. Nach Belieben noch etwas Zitronensaft hinzufügen.

Orangenbowle

6 Orangen und 1 kleine chemisch unbehandelte Zitrone waschen und in Scheiben schneiden.

Danach entkernen und in eine feuerfeste Schale geben. Reichlich mit Rum bespritzen und anzünden. Wenn die Flamme erlischt, die Obstscheiben auf den Boden einer Bowlenterrine legen und den Saft dazugießen. Mit 200 g Vanillinzucker bestreuen und 1 Stunde stehen lassen.
Danach 1 l Weißwein und 10 cl l Aprikosenschnaps daraufgießen, 20 bis 25 entkernte, in Rum eingelegte Kirschen hinzugeben. 1 bis 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und vor dem Servieren 1 Flasche Sekte hinzugießen.

Gutes Gelingen und guten Appetit!

Kräuter Öl – in der Küche einfach selbstgemacht

Selbstgemachtes Kräuter Öl

hat etwas Besonderes. Neben der Tatsache, dass ein Kräuter Öl gewöhnlich in sehr dekorativen Flaschen hergestellt wird, gibt es auch gesundheitliche Aspekte.
Das Öl konserviert die Kräuter und diese behalten so ihr Aussehen. Damit werden solche Kräuter Ölflaschen auch zu einen Blickfang in jeder Küche und werden damit zu einem Schmuckelement, welche die Küche verschönern.
Zu den gesundheitliche Aspekten gehört, dass im Kräuter Öl die Kräuter Geschmack, Geruch und auch gesunde Wirkstoffe an das Öl abgeben.
Durch die Kräuteraromen bekommt man ein würziges Öl, das jedes Essen im Geschmack abrunden kann. Für die Experimentierfreude des Einzelnen besteht ein breiter Raum. Die Grenzen ergeben sich lediglich aus dem persönlichen Geschmack.

Leider ist ein Kräuter Öl im Handel meist sehr hochpreisig, so dass die Herstellung in der eigenen Küche eine preiswerte und leichte Alternative darstellt.

Rezepte

Für den Anfang sollten Sie die nachfolgenden Rezepte für ein selbstgemachtes Kräuter Öl probieren:

Kräuter Öl mit Rosmarin und Thymian

In eine große schöne Flasche mit einem Fassungsvermögen von 300 ml geben Sie 2 bis 3 frische Zweige Rosmarin oder Thymian.
In einem Topf erwärmen Sie 300 ml Olivenöl für 2 bis 3 Minuten, nicht kochen lassen. Danach gießen Sie das Olivenöl vorsichtig in die Flasche, verschließen diese und lagern diese mindestens 24 Stunden.

(Thymian – ist eine an Kampfer erinnernde, aromatisch schmeckende Gewürzpflanze. Er harmoniert mit Majoran, Rosmarin, Lorbeerblättern, Muskatnuß und Salbei. Rosmarin – hat einen Kampfer ähnelnden, bitteren, aromatischen Geschmack und harmoniert mit Salbei und Zwiebeln.)

Kräuter Öl mit Kräutern

In eine große schöne Flasche mit einem Fassungsvermögen von 300 ml geben Sie je 15 g gehackte Kräuter (Estragon, Petersilie, Zwiebel und Schnittlauch).
In einem Topf erwärmen Sie 300 ml Olivenöl für 2 bis 3 Minuten, nicht kochen lassen. Danach gießen Sie das Olivenöl vorsichtig in die Flasche, verschließen diese und lagern diese mindestens 24 Stunden.

(Estragon – enthält ätherisches Öl, dessen Aroma an Anis erinnert. Petersilie – enthält ätherisches Öl, Karotin, Vitamin C und E sowie Mineralsalze. Sie ist für den Organismus sehr günstig. Zwiebel – enthält schwefelhaltiges ätherisches Öl, Vitamine, Pektin usw. Schnittlauch – wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd.)

Die obigen Kräuter Öle eignen sich zur Verwendung mit Makkaroni oder für Pizza, zum Marinieren von Fleisch, Geflügel oder Fisch vor dem braten, backen oder grillen. Die Verwendung ist auch in Marinaden und Salaten möglich.